06.10.2010 17:21
933 x gelesen

Marktanteile und BrowsertrendsWeb powered by HTML5

Das Internet wird dynamischer und interaktiver. Das war schon immer so, aber in nächster Zeit wird sich dieser Trend beschleunigen. Das freut mich als Nutzer von Onlineinhalten natürlich. Doch die Kehrseite für Website-Entwickler ist: Die Kluft zwischen arm und reich wird größer. Die Dauer der Umsetzung und die Schwierigkeit der Aufgabe entscheidet über Erfolg oder Misserfolg.

Doch zunächst ein Blick auf die aktuellen Browserstatistiken. Diese verdeutlichen, dass Google Chrome weitere Marktanteile hinzu gewinnt. Ich persönlich bevorzuge diesen Browser ebenfalls, da er extrem schnell ist. Datenschutzrechtliche Bedenken gibt es zwar immer noch, dies hat sich aber inzwischen beruhigt.

Firefox verliert Marktanteile. Ich finde ihn etwas träge. Insbesondere dann, wenn man einige Addons einsetzt. Vermutlich machen diese Erfahrung auch viele andere User, da die Nutzerzahlen des Firefox bereits seit Mitte 2009 stetig abnehmen.

Internet Explorer kann zwar den zweiten Monat infolge leicht Boden gut machen, schlägt sich aber verglichen mit den restlichen Zahlen der letzten zwölf Monate extrem schlecht. Das ist auch richtig so, da Microsoft beim IE (bis einschließlich Version 8) schlechte Arbeit geleistet hat was Funktionsvielfalt und Schnelligkeit betrifft.

Die positive Entwicklung quer durch die Bank ist, dass die veralteten Browser mehr und mehr verschwinden.
Der Anteil der der Browser, die wichtige HTML5-Elemente in sich vereinen liegt mittlerweile bei knapp 60% (ab Google Chrome 4, Firefox 3.5, Opera 9.5, Safari 4, Internet Explorer 9).

HTML5 zeigt Beeindruckendes, Spiele, Videos, Musik und vieles mehr funktioniert im Browser ohne Einsatz von Flash. Der Bildaufbau ist imposant. Doch all das muss programmiert und gestaltet werden.

Die Frage ist jetzt: Muss man sich als Webentwickler/Webdesigner eher Sorgen machen nicht mehr mithalten zu können oder kann man sich auf neue Herausforderungen freuen? Die Schwierigkeit erhöht sich natürlich. Kann man seine Fähigkeiten erweitern oder ist man gezwungen mit spezialisierten Fachkräften zu kooperieren? Fest steht jedenfalls: In 5-10 Jahren wird sich kaum noch jemand durch statische 2D-Websites überzeugen lassen. Die Anforderungen und damit die Kosten für die Enwicklung eines ästethisch und funktional wertvollen Web-Produkts steigen also.

Ich freue mich auf die Herausforderung, nehme die aktuellen Entwicklungen aber dennoch zum Anlass bei meinem Social Network Projekt auf die Tube zu drücken, um nicht bereits vor Fertigstellung den Anschluss zu verpassen.

Link zum Thema:

HTML5 Highlights
W3Schools Browser-Statistik

Schlagwörter

0 Kommentare

Einen Kommentar schreiben

Geben Sie eine Bewertung ab
Datenschutz*

*Werbung - Empfehlungslink für Amazon. Mehr Informationen Siehe Impressum